Ökologie
Foto: S.Dobrolyubov.
Foto: S.Dobrolyubov.
Die russische Umweltpolitik zeichnet sich seit Jahren durch einen Rückbau ökologischer Schutzrechte aus. Die Ausbeutung von Rohstoffen, vor allem Öl und Gas, aber auch Metalle und Uran, hat deutlichen Vorrang vor dem Schutz der Umwelt. Ökologische Beteiligungsrechte wurden in den vergangenen Jahren immer weiter eingeschränkt. Klimapolitik war bis vor kurzem ein eher exotisches Thema und wird von vielen immer noch nicht recht ernst genommen, obwohl die Klimaveränderungen gerade im kalten Russland noch deutlicher spürbar werden. Ihren wichtigsten Beitrag zur Klimapolitik sieht die russische Regierung im massiven Ausbau der Atomkraftnutzung. Der Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung und die Förderung von Energieeinsparung kommen kaum voran.

Klima- und Energiepolitik sind daher ein Schwerpunkt der Heinrich-Böll-Stiftung nicht nur in Russland, sondern weltweit.

Klima

Nachrichten aus Kopenhagen von der UN-Klimakonferenz

In Kopenhagen hat die zweite, entscheidende Woche der UN-Klimakonferenz begonnen. Ein kleine Gruppe von russischen ökologischen Organisationen gibt, mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung, weiter einen täglichen Newsletter unter dem Titel „Mensche dwuch gradusow“. In ihm wird, auf Russisch und auf Englisch, in erster Linie über die Verhandlungspositionen der russischen Delegation berichtet, aber auch über die anderer GUS-Staaten wie der Ukraine oder Kasachstan.
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Atomenergie

Falsche Versprechen

Nicht nur in Russland geht der Mythos um, der Ausbau von Atomkraft sei ein Königsweg zum Umgang mit dem Klimawandel. Dagegen gibt es viele gute Argumente. Atomkraftbefürworter verweisen auch immer wieder auf die technische Beherrschbarkeit dieser Technologie, auf den angeblich gefahrlosen „Normalbetrieb“ und neigen dazu, die ungelösten Abfallprobleme zu ignorieren. Kurz: Atomkraft sei die Zukunft. Die Studie „Falsche Versprechen“ räumt mit dieser Sorglosigkeit auf und liegt nun, um speziell auf die Situation in Russland verweisende Kapitel erweitert, hier auf Russisch vor. 
Jour-Fixe
Wednesday, 8 February 2012, , 19:00 – 21:00

Jour-Fixe: One year into the Arab Spring: Results, Developments and Outlooks

Speakers:

Mouin Rabbani is an independent Middle East researcher and analyst currently based in Amman, Jordan. He is a Senior Fellow with the Institute for Palestine Studies, Contributing Editor to Middle East Report, and Co-Editor of Jadaliyya.

Irina Zvyagelskaya holds a PhD in History and is Professor, Senior Researcher at the Institute of Oriental Studies and the Russian Academy of Sciences. She has been lecturing at the Moscow Institute of International Relations under the Foreign Ministry of the Russian Federation and at The Institute of African and Asian Studies (Moscow State University). Her fields of interest are conflicts, international relations and security issues (mainly in the Middle East and Central Asia). She is author of six books and over 200 articles and chapters.

Moderation: Sergey Lukashevsky, Director of the Sakharov Museum and Public Center

Venue:

Conference room (2. floor)

Sakharov Museum and Public Center

Semlanoy Val street 57/6

RUSSLAND-BLOG ERENE Demokratie in Russland. Dossier in deutscher Sprache.