Wer wir sind
Die Heinrich Böll Stiftung arbeitet seit 1990 in Russland. Unser erster und bis heute wichtigster Partner ist Memorial. Bis zum Ende der 1990er Jahre unterstützten wir fast ausschließlich russische NGOs in ihrer Projektarbeit. Für viele von ihnen waren das die ersten, meist enthusiastischen, aber noch unsicheren Schritte. Im Oktober 1999 wurde das Länderbüro Russland der Heinrich Böll Stiftung in Moskau eröffnet und neben die reine Projektförderung ist inzwischen auch die Organisation eigener Veranstaltungen und Projekte und die Herausgabe eigener Publikationen getreten. Doch egal ob Projektförderung oder eigene Aktivitäten, immer suchen wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit russischen NGOs.

Die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit hat sich nur wenig verändert. Wir verstehen unsere Aufgabe nach wie vor in der Förderung einer demokratischen politischen Kultur in Russland, von Geschlechterdemokratie, von ökologisch bewusstem und nachhaltigem Handeln und einer internationalen Politik, die auf friedliche Mittel der Konfliktlösung setzt. Im Vordergrund stehen dabei neben der Zusammenarbeit mit unseren russischen Partnerinnen und Partnern die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland bzw. der Europäischen Union, aber auch mit den gemeinsamen Nachbarländern wie der Ukraine, den Ländern des Südkaukasus und Belarus.

Unsere Grundwerte sind Ökologie und Nachhaltigkeit,  Demokratie und Menschenrechte, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit. Ein besonderes Anliegen ist uns die Geschlechterdemokratie, also die gesellschaftliche Emanzipation und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Wir engagieren uns für die Gleichberechtigung kultureller und ethnischer Minderheiten. Nicht zuletzt treten wir für Gewaltfreiheit und eine aktive Friedenspolitik ein.

Weltweit

Über uns

Leitbild der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich als Teil der „grünen“ politischen Grundströmung, die sich weit über die Bundesrepublik hinaus in Auseinandersetzung mit den traditionellen politischen Richtungen des Sozialismus, des Liberalismus und des Konservatismus herausgebildet hat. mehr»

Unser Team

Über Heinrich Böll

Vierundzwanzig Jahre sind seit dem Tode Heinrich Bölls am 16. Juli 1985 vergangen. Wir erinnern mit den folgenden Texten und Zeugnissen an einen großen Künstler und Intellektuellen, der mit seinen Romanen, Erzählungen und politischen Einwürfen eine eigene Aktualität bewahrt hat. mehr»
Jour-Fixe
Wednesday, 8 February 2012, , 19:00 – 21:00

Jour-Fixe: One year into the Arab Spring: Results, Developments and Outlooks

Speakers:

Mouin Rabbani is an independent Middle East researcher and analyst currently based in Amman, Jordan. He is a Senior Fellow with the Institute for Palestine Studies, Contributing Editor to Middle East Report, and Co-Editor of Jadaliyya.

Irina Zvyagelskaya holds a PhD in History and is Professor, Senior Researcher at the Institute of Oriental Studies and the Russian Academy of Sciences. She has been lecturing at the Moscow Institute of International Relations under the Foreign Ministry of the Russian Federation and at The Institute of African and Asian Studies (Moscow State University). Her fields of interest are conflicts, international relations and security issues (mainly in the Middle East and Central Asia). She is author of six books and over 200 articles and chapters.

Moderation: Sergey Lukashevsky, Director of the Sakharov Museum and Public Center

Venue:

Conference room (2. floor)

Sakharov Museum and Public Center

Semlanoy Val street 57/6

RUSSLAND-BLOG ERENE Demokratie in Russland. Dossier in deutscher Sprache.