PETRA-KELLY-PREIS 2006 GEHT AN JURIJ SCHMIDT
Preisverleihung: Freitag, 12. Mai 2006, 20.00 Uhr
Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung, Hackesche Höfe, Aufgang 1, 5. OG, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin
Ansprachen:
Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender von B90/DIE GRÜNEN
Laudatio:
Arsenij Roginski, Memorial Moskau
Jurij Schmidt
Nach der Preisverleihung laden wir Sie zu einem Empfang ein.
Übersetzung deutsch/russisch
Information/Anmeldung: petra-kelly-preis@boell.de
Der Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung geht dieses Jahr an Jurij Schmidt, den bekanntesten Menschenrechtsanwalt in Russland. Der Gründer und Vorsitzende des Russischen Anwältekomitees für Menschenrechte war Verteidiger des Ende der 90er Jahre wegen Spionage angeklagten Marineoffiziers und Ökologen Alexander Nikitin und gehört seit 2004 zu den Anwälten von Michail Chodorkowski.
Mit der Preisvergabe würdigt die Heinrich-Böll-Stiftung Jurij Schmidts herausragendes Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte und den Aufbau eines Rechtsstaates in Russland. Als Anwalt setzt er sich seit vielen Jahren unermüdlich dafür ein, dass seine Mandanten ein rechtsstaatliches Gerichtsverfahren bekommen. In letzter Zeit ist er wegen seines Engagement zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt. Der Preis ist deshalb auch ein Geste der Solidarität mit dem Preisträger und vielen anderen Menschenrechtlern in Russland und ein Appell an die russische Regierung.